Mein Beweggrund, die Briefe
"Spaziergänge zwischen Poesie und Philosophie" zu schreiben
Ich möchte meine Freude am Lesen nutzen, um wieder zu finden, was schon einmal entdeckt, durchdacht, gewußt wurde. Die Werke unserer Schriftsteller, unserer deutschen Denker und Dichter, unserer Märchenerzähler, Minnesänger und Komponisten sind Werke, die unsere Kulturnation begründet und über Jahrhunderte bereichert haben und uns als Volk geformt haben. Sie zeigen uns, woher wir kommen, welche Mühen und Erkenntnisse in unserer gemeinsamen Vergangenheit liegen. Und sie sind das Potenzial unserer Zukunft. Ohne gemeinsame Sprache und ohne gemeinsame Geschichten kein Wissen, kein Miteinander, kein Zusammenhalt.
Daher habe ich mich entschieden, in meinen Briefen festzuhalten, was ich beim Stöbern in dem reichen Schatz unserer Ahnen entdecke, um damit eine Anregung zu geben, sich wieder auf das Lesen und Denken einzulassen und dazu bewußt die deutsche Sprache einzusetzen. Dabei möchte ich auf Gedichte, Romane, Erzählungen, Märchen, aber auch philosophische Gedankengänge aufmerksam machen. Oft fehlt es dabei an Wörtern, die früher noch häufig benutzt wurden und deren Bedeutung uns heute fast verloren gegangen ist. Daher werde ich in Wortbetrachtungen diese verschütteten Begriffe hervorholen, aber auch neu entstandene Wörter möchte ich immer einmal wieder einer Wortbetrachtung unterziehen, um sich klar zu werden: von was sprechen wir.
Ich freue mich, wenn Ihr Euch anschließt!
Brigitte
